Open Space

Teilnehmer fotografieren das Session Board #dcruhr18 an Tag 2 hat jeder das sessionboard fotografiert? #dcruhr18, © Ronald Krentz, twitter1

Ich glaube es war so im Sommer letzen Jahres, als mein Freund und Genosse2 Boris Runte mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, das fünfte DrupalCamp Ruhr 2018 als UnConference bzw. BarCamp (was es soweit mir bekannt noch nicht gegeben hat) mit zu gestalten und den dazugehörigen OpenSpace3 zu halten.

Klar! Ich mag BarCamps, finde Konferenzen mit OpenSpace Technologie wirklich gut und habe schon selbst den ein oder anderen OpenSpace facilitiert4. Richtig gut fand ich die Idee aber, weil uns in der Drupal Community meiner Meinung nach ein Konferenzformat fehlt, in dem noch mehr Partizipation möglich ist und welches sich noch mehr an den Bedürfnissen ihrer Teilgeber orientiert. Nicht zuletzt würde hier durch Diversität, Offenheit und Interaktion der Teilgeber gefördert. Ich hatte echt Lust auf dieses Experiment und wollte da unbedingt mitmachen.

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen, Probleme und FuckUps bei der Organisation eines Drupal BarCamps teilen.

Agile Cologne LogoWie 180 weitere "Agile Begeisterte" zog es auch Boris und mich am 24. März 2017 – selbstverständlich mit blauen Reinblau-T-Shirts ausgestattet – wieder zur Agile Cologne1. Die Veranstaltung fand dieses Mal im GS1 Knowledge Center in Köln statt und konnte im Vergleich zum Vorjahr an Teilnehmern zulegen.

Auch dieses Jahr gab es ein qualitativ hochwertiges Potpourri an Themen, die im Open Space2 entstanden: von Agilen Prozessen wie Scrum, Kanban, über Sessions zu speziellen Scrum-Rollen – Product Owner, Scrum Master – oder Sessions über Retrospektiven bis hin zu einer handvoll Sessions zu Agilen Spielen (Ubongo Flow Game, Ballpoint Game).