PHUnit und PEAR

Während der Installation von der benötigten Pakate für das PHING-Drupal-Template1, einer XML-Build-Datei für ein Phing-Build-System für Drupal-Projekte als zentraler Bestandteil eines PHING-Drupal-Jobs2 für den Continous Integration3 Server Jenkins4 lief ich in einer längere Fehlersuche. Zwei Pakete die durch pear.phpunit.de bereitgestellt werden, phpcpd5, ein PHP Copy n Paste Detector und phploc6, ein Tool für Code-Metriken sollen laut den Anforderungen7 via PEAR installiert werden.

pear channel-discover pear.phpunit.de

Aber schon die sog. "Channel discovery", vergleichbar mit einem apt-get update nach einer Erweiterung der Repositories schlägt fehl...

Error: No version number found in <channel> tag Discovering channel pear.phpunit.de over http:// failed with message: channel-add: invalid channel.xml file
Trying to discover channel pear.phpunit.de over https:// instead Error: No version number found in <channel> tag
Discovery of channel "pear.phpunit.de" failed (channel-add: invalid channel.xml file) </channel></channel>

Neues Projekt, Repo und Credentials bekommen, aber es hapert schon beim initialen Checkout des Projekts auf der Kommandozeile, das Argument der Option --username wird ignoriert, stattdessen wird meine Login-Name, also florian verwendet. (natürlich funktioniert das kommunizierte Passwort in der Kombination nicht :D)

florian@x1:~$ svn co svn+ssh://example.com/opt/repos/project --username latzel
florian@example.com's password:

Da es nicht mehr all zu lange dauert bis Debian 8 erscheint, bzw. bis Jessie den Status stable erreicht, haben wir bereits jetzt einige(in progress...) Drupal-Installationen auf eine Debian-Jessie-KVM migriert.

Von Debian 7 zu 8 hat sich nicht nur das Major-Release-Nummer von Debian erhöht, sondern auch der Webserver Apache hat einen Sprung gemacht, von Apache Version 2.2 auf 2.4.

Das bringt einige Implikationen mit sich...

Zur Dokumentation von Klassenvariablen, auch Properties1 oder Member genannt
wird in Doxygen2(u.a.) und PHPDoc3 (phpDocumentor 2) das Tag @var verwendet 4 5.

In PHPDoc wird die folgende Notation verwendet, diese wird so auch in Drupals Coding-Standards beschrieben6:

 
/**
 * Passed command line options
 * @var string
 */

protected $commandLineOptions;

...welche in Doxygen leider weder mit Typ noch mit dem zusätzlichen Kommentar angezeigt wird.

PHP Member Data Documenation within Doxygen, PHPDoc Notation

Ja, Drush auch kann Autocompletition, zu deutsch "Autovervollständigung"
und das anscheinenend nicht erst seit gestern, obwohl erst gestern entdeckt...

Tab-Vervollständigung

Ganz genau genommen, spricht man in diesem Fall der Autovervollständigung von einer Befehlszeilenergänzung bzw. Tab-Vervollständigung.
Es besteht auch im Drush-Kontext die Möglichkeit Drush-Befehle, globale Drush-Optionen und den spezifischen Optionen zu einem Drush-Befehlen
durch "tabben" (dem ein- oder zweimaligen Drücken der Tabulator Taste) in der Shell zu vervollständigen.

Beispiele

Tab-Vervollständigung von globalen Drush-Optionen:

florian@box:/var/www/example.com/drupal$ drush @git --<tab><tab>
--alias-path           --backend  
--backup-location      --cache-class-<bin>
--cache-default-class  --choice
--command-specific     --complete-debug
--config               --confirm-rollback
[...]

Tab-Vervollständigung von Drush-Befehlen, die mit sql- beginnen:

florian@box:/var/www/example.com/drupal$ drush @git sql-<tab><tab>
sql-cli   sql-conf   sql-connect    sql-create sql-drop
sql-dump  sql-query  sql-sanitize   sql-sync

Vervollständigung der Optionen, die mit dem Befehl sql-dump nutzbar sind:

florian@box:/var/www/example.com/drupal$ drush @git sql-dump --<tab><tab>
--create-db    --data-only   --gzip    --result-file   --structure-tables-key  
--tables-list   --database   --db-url  --ordered-dump  --skip-tables-key        
--tables-key

Um Geocaches von geocaching.com via Schaltfläche Aufs GPS-Gerät übertragen mit Garmin-Geräten nutzen zu können, ist das Garmin Communicator-Plug-In nötig,
welches von Garmin leider nur für Windows und Mac angeboten wird.

Dank Andreas Diesner gibt es das Plugin auch für Linux!

Den Fallstrick und die Suche möchte ich euch ersparen...

db_like is the way to go

$result = db_query(
  'SELECT * FROM person WHERE name LIKE :pattern',
  array(':pattern' => db_like($prefix) . '%')
);

Das Testen von Drupal-Installationsprofilen ist relativ mühselig, da sich ein Teil der Schritte, bis man überhaupt erst zum Testen der eigentlichen Funktionalität kommt,
mit dem Build-Prozess beschäftigt.

Diesen muß man eigentlich für jede Änderung erneut durchlaufen...

  1. Drush make (das macht es im Falls des Feature-Server-Installations-Profiles)
    1. Drush make mit distro.make aus dem Git-Repository
    2. Download des Drupal-Cores
    3. Klonen des in distro.make hinterlegten Repositories für das Installationsprofil
    4. Rekursive Suche nach weiteren Drush-Makefiles,
      runterladen der Drupal-Module und des Themes, die im gefundenen Makefile drupal-org.make spezifiziert sind
  2. Sybolischer-Link vom erstellten Build auf die DocumentRoot des für Testzwecke angelegten VirtualHosts
  3. Drop auf alle Tabellen in der Zieldatenbank
  4. Installation von Drupal und einem bestimmtem Installationsprofiles, hier fserver_profile

In der scheinbaren Routine des manuellen Durchlaufen dieser Schritte entsteht zudem auch mal schnell ein Fehler.

So habe ich beim gefühlt 100sten Mal des Durchlaufens dieser Prozedur versehentlich in der falschen Datenbank alle Tabellen ge-dropt-t und dachte mir, Automatisierung muss her, schreib ein Shellskript...

In der Regel kann man eine Drupal-Site mit einem Projekt gleichsetzen, Projekte nutzen eine Versionsverwaltung, immer häufiger ist dies Git.

Je mehr ich Git nutze, je weniger nutze ich die Möglichkeiten der klassischen Drupal-Multisite-Funkionalität, dem Teilen von Drupal-Core und Contributed-Modules über viele Drupal-Sites hinweg.

Im folgenden möchte ich diese (Verzeichnis-)Struktur innerhalb des Git-Repositories beleuchten und in diesem Zusammenhang Ansätze von spezielleren Drush-Konfigurationsdateien zeigen, welche sich in Drupal-Projekten für mich etabliert haben, ein Teil hiervon ist Drupal-7 spezifisch.

example.com/
|-- drupal
|   `-- sites
|       |-- all
|       |   |-- modules
|       |   |   |- features
|       |   |   |- contrib
|       |   |   `- custom
|       |   `-- themes
|       |-- default
|       |   |-- default.settings.php
|       |   |-- files
|       |   |-- themes
|       |   `-- settings.php
|       |-- example.sites.php
|       `-- sites.php
|-- dumps
|   `-- 20120615-185144.sql
|-- etc
|   |-- apache2
|   |   `-- sites-available
|   |       `-- example.com
|   `-- drush
|       |--- aliases.drushrc.php    
|       |--- git.drushrc.php    
|       `--- example.drushrc.php    
|-- privatefiles
|   `-- IMG_6445.JPG  
`-- salt
    `-- salt.txt
  • drupal

    Die Drupal Code-Basis und DocumentRoot des Webservers.

  • dumps

    Hier liegen die Datenbankdumps

  • etc

    Projektrelevante Konfigurationsdateien, relativ zur Wurzel des Dateisystems.

  • privatefiles

    Dateien die über Drupal verwaltet werden, (Ziel beim Hochladen: Private Dateien).

  • salt

    Beinhaltet in der Datei salt.txt, den aus settings.php ausgelagerten Salt